Was bieten ForexBroker ihren Kunden?



Im Devisenbereich ist der Forex Broker im Grunde das, was der Online Broker bzw. Aktienbroker im Wertpapierbereich ist. Der Forex Broker ermöglicht es dem Anleger, dass dieser überhaupt am Handel mit Devisen teilnehmen kann. Da es mittlerweile deutlich über zehn verschiedene Forex Broker gibt, sollte vor der Kontoeröffnung der Vergleich der Anbieter stehen. Dabei sollte zwar auch auf die Konditionen geachtet werden, allerdings sollte das Hauptaugenmerk auf der Handelsplattform des jeweiligen Forex Brokers liegen. Wichtig ist, dass man sich gut auf der Plattform zurecht findet und alle benötigten Funktionen sowie auch Informationen zur Verfügung stehen.

Welche Leistungen bietet der Forex Broker an?

Die Hauptleistung des Forex Brokers besteht natürlich in der Bereitstellung der Handelsplattform, über die man als Anleger einen Zugang zum aktiven Devisenhandel erhält. Der Broker hat beim Forex Trading allerdings noch eine weitere entscheidende Aufgabe. Und zwar beinhaltet das Forex Brokerage auch, dass der Broker dem Anleger Geld leiht, was auch als Hebel oder Leverage bezeichnet wird. Erst durch dieses Verleihen von Kapital, welches der Anleger zum Kaufen oder Verkaufen von Währungen nutzen kann, wird der Handel für „kleinere“ Privatanleger erst möglich. Denn Devisen werden meistens nicht unter einem Volumen von 10.000 Euro gehandelt, die ein normaler Anleger natürlich kaum aufbringen könnte bzw. nicht möchte. Sicherlich stellt dies für private Anleger eine gute Option dar, um eine Mehrung des eingesetzten Kapitals zu betreiben. Wichtig hierbei ist es aber immer, zum einen das Risiko im Berech Forex Trading im Auge zu behalten und Aufwand und Ertrag in einem richtigen Verhältnis zu betrachten.

Welche Gebühren verlangt der Forex Broker?

Der jeweilige Broker muss beim Forex Trading für seine Dienstleistungen natürlich auch bezahlt werden, denn selbstverständlich handelt es sich bei den Forex Brokern um gewinnorientierte Unternehmen. Es gibt eine indirekte Gebühr, die jeder Anleger zu zahlen hat, der über den Broker handelt. Und zwar ist das der Spread, der als Spanne zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs eines Währungspaares vom Broker veranschlagt wird. Der Anleger kauft die jeweilige Währung also immer zu einem etwas höheren Preis, als er bei einem Verkauf erhalten würde. Weitere Kosten kommen immer dann auf einen zu, wenn man eine Bestandsposition über Nacht hält, also die gekaufte Währung nicht am gleichen Tag wieder verkauft. In dem Fall berechnet der Broker Finanzierungskosten für das verliehene Geld.




Copyright © 2019 finanzuebersicht.net