Die Übersicht über die verschiedenen Forex Rates behalten



Die im Bereich des Devisenhandels vorhandenen Währungskurse werden auch als Rates bezeichnet. Bei den Forex Rates handelt es sich also um die vielen Devisenkurse, die im Zuge des Forex Tradings handelbar sind. Diese Währungskurse bzw. Rates kommen grundsätzlich durch Angebot und durch Nachfrage nach einer bestimmten Währung zustande. In der Regel bildet sich bei den bekannten und oftmals gehandelten Währungspaaren gleich mehrmals in der Minute ein neuer Währungskurs. Die Forex Broker sind inzwischen soweit , dass sie die Rates in Echtzeit zur Verfügung stellen, also praktisch direkt nachdem sich der Kurs gebildet hat. Man bezeichnet dies auch als Realtime.

Die „starken“ Forex Rates

Man kann die im Bereich Forex Trading handelbaren Forex Rates (Währungspaare) in zwei Gruppen einteilen. Auf der einen Seite gibt es die so genannten „starken“ Währungen. Zu diesem Kreis gehören in erster Linie der Euro, natürlich der US-Dollar als die weltweite „Leitwährung“ schlechthin, der Schweizer Franken, das Britische Pfund Sterling und auch der Japanische Yen fällt noch in diese Gruppe. Besteht nun ein Währungspaar aus zwei dieser genannten Währungen, beispielsweise das Währungspaar US-Dollar/Britisches Pfund, so bezeichnet man dieses Paar auch als „Strong Rate“. Den „starken“ Währungen stehen auf der anderen Seite auch viele „exotische“ Währungen gegenüber. Diese werden eher seltener gehandelt und sind durch eine recht hohe Volatilität gekennzeichnet.

Forex Rates – Die Cross Rates

Im Bereich der Forex Rates gibt es eine besondere Gruppe von Währungspaaren, nämlich die so genannten Cross Rates. Als Cross Rates werden alle Währungspaare bezeichnet, die nicht zu einem Teil aus dem amerikanischen US-Dollar bestehen. Demzufolge wäre das Währungspaar Japanischer Yen/Britisches Pfund zum Beispiel eine so genannte Cross Rate. Heute werden bei den verschiedenen Forex Brokern viele Cross Rates angeboten, zum Beispiel alleine alle Währungspaare, die den Euro enthalten (außer natürlich Euro gegen US-Dollar). Durch diese Cross Rates ergibt sich auch der bekannte „Cross Rate Effekt“. Dieser Effekt ist gut an einem Beispiel zu erläutern. Fällt zum Beispiel der Wert des Euro gegenüber dem Dollar, ohne dass sich jedoch der Wert des Dollars gegenüber dem Britischen Pfund verändert, so fällt automatisch der Wert des Euros gegenüber dem Britischen Pfund.




Copyright © 2019 finanzuebersicht.net