Eine interessante Möglichkeit in Devisen zu investieren stellen Forexfonds dar



Viele Anleger möchten vom Prinzip her sicherlich gerne in Währungen investieren, trauen sich aber oftmals den direkten Handel mit Devisen nicht zu, weil hier doch einige Erkenntnisse erforderlich sind. Darüber hinaus ist das direkte Forex Trading natürlich auch sehr spekulativ, was sicherlich ebenfalls nicht wenige Anleger abschrecken dürfte. Es gibt allerdings seit einiger Zeit eine Alternative zum direkten Handel mit Wertpapieren, die den zuvor genannten Anlegergruppen sicherlich entgegen kommt. Und zwar heißt diese Alternative Forexfonds. Diese Forexfonds sind im Grunde „normale“ Investmentfonds, wie sie auch aus dem Bereich der Aktien- oder Rentenfonds bekannt sind. Nur diese Forexfonds investieren das Kapital der Anleger eben nicht in Wertpapiere oder in Immobilien, sondern in Devisen.

Wie funktionieren Forexfonds und was beinhalten diese Fonds?

Die Forexfonds funktionieren, wie im Grunde alle offenen Fonds, nach einem recht einfachen Prinzip. Die Fondsgesellschaft sammelt zunächst Kapital der Anleger und gibt dafür im Gegenzug die Anteile am Fonds aus (Fondsanteile). Das eingesammelte Kapital wird jeweils in Devisen investiert, es werden also fremde Währungen gekauft. Konkret setzt sich das Fondsvermögen bei den Forexfonds meistens aus so genannten Devisentermingeschäften zusammen. Bei den meisten Forexfonds wird seitens der Fondsgesellschaft eine Mindesteinlage von Seiten des Anlegers aus gefordert. Diese bewegt sich je nach Fonds zwischen 100 Euro bis hin zu einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro.

Was sind die Vor- und Nachteile der Forexfonds?

Das Investment in Forexfonds ist mit einigen Vor- und Nachteilen verbunden. Zu den Vorteilen zählt sicherlich, dass die Gewinnchancen zwar nicht ganz so hoch wie beim direkten Handel mit Devisen sind, aber immer noch vergleichsweise gut sind. Ein großer Vorteil ist sicherlich die Streuung des Risikos, denn der Forexfonds investiert in viele verschiedene Währungen, und nicht wie viele Anleger beim direkten Forex Trading nur in eine Währung. Auch die professionelle Verwaltung des Fonds ist sicherlich als Vorteil zu nennen, zumal der Anleger natürlich erheblich weniger Zeit als beim Forex Trading aufwenden muss. Ein Nachteil der Forexfonds besteht hingegen darin, dass es trotz der Risikostreuung natürlich ein deutlich höheres Verlustrisiko gibt, als es bei den „klassischen“ Investmentfonds der Fall ist. Zudem fallen bei den Forexfonds aufgrund des aktiven Managements nicht unerhebliche Gebühren an.




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