Wobei handelt es sich bei einem Forexhandel Spread?



Einer der wichtigen Begriffe, die der Anleger im Zusammenhang mit dem Forex Trading kennen sollte, ist der Spread. Kurz gesagt stellt der Spread die Einnahmequelle des Forex Brokers dar, was im Gegenzug für den Anleger bedeutet, dass es sich für ihn somit um einen Kostenfaktor handelt. Der Forexhandel Spread ist konkret die Differenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs eines bestimmten Währungskurses. Aus diesem Grund wird der Spread vielfach auch als Geld-Brief-Spanne bezeichnet. Wie hoch der Spread ist, legt der Forex Broker individuell fest. Gemessen wird der Spread dabei in Pips, die kleinstmögliche Veränderung eines Währungskurses (ein Pip).

Was beinhalten beim Spread der Geld- und der Briefkurs?

Wie bereits kurz erwähnt, ist der Spread die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs. Der Briefkurs ist dabei stets höher als der Geldkurs. Somit bezeichnet der Briefkurs den Kurs, zu dem der Anleger bei Interesse eine bestimmte Währung kaufen kann. Möchte der Anleger hingegen eine bestimmte Währung verkaufen, so wird zum niedrigeren Geldkurs abgerechnet. Aus dieser Spanne zieht der Forex Broker einen Teil seines Gewinns. Wie hoch der Spread ist, richtet sich vor allem nach dem jeweiligen Währungspaar. Für das Währungspaar Euro/Britisches Pfund oder auch Euro/US-Dollar berechnen viele Forexbroker meistens maximal drei Pips, während beispielsweise für das Währungspaar Euro/Argentinische Peso zum Beispiel 15 oder mehr Pips berechnet werden.

Kann der Forexhandel Spread als Vergleichskriterium dienen?

Beim Vergleich der Forex Broker wird stets auch der Spread als ein Vergleichskriterium aufgeführt. Allerdings stellt sich für Anleger natürlich die Frage, welches Gewicht der Spread als Vergleichskriterium hat, also wie hoch diese für den Anleger anfallenden Gebühren eigentlich in Zahlen sind. Angenommen, man kauft 13.000 Dollar gegen den Euro (inklusive Hebel des Forex Brokers). Der Briefkurs könnte in dem Fall zum Beispiel bei 1,3000 Dollar liegen, während der Geldkurs bei 1,3002 Dollar liegt. Der Spread beträgt also hier zwei Pips. Würde der Anleger die erworbenen 13.000 Dollar (Kaufpreis 10.000 Euro) direkt wider verkaufen, ohne das sich am Kurs etwas geändert hätte, so bekäme er 9.998,46 Euro zurück. Die „Gebühr „in Form des Spread beträgt also rund 1,50 Euro. Rechnet man den Spread in Prozent auf Basis des gehandelten Volumens aus, so wären das gerade einmal 0,015 Prozent. Von daher sollte man den Spread als Vergleichskriterium nicht überbewerten.




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