Welche Kosten für Kuren und Reha werden in der PKV übernommen?



Personen, die wegen einer Erkrankung, eines Unfalls, oder einer psychischen Belastung wieder arbeitsfähig gemacht werden sollen, die werden zu Kuren oder Rehamaßnahmen geschickt. Es ist allerdings so, dass die Kosten die hier anfallen nur selten auch im vollen Umfang von der Privaten Krankenversicherung getragen werden. Bei der GKV ist es so, dass die Kosten dem Versicherten zurückerstattet werden, bei der PKV hingegen sind die Kosten für den Aufenthalt selten erstattungsfähig, oder es sind nur geringere Festzuschüsse zu erhalten. Wer dennoch für den Fall einer notwendigen Therapie abgesichert sein möchte, damit er hier nicht neben den medizinischen Folgen auch noch hohe Kosten für die Genesung tragen muss, sollte eine Kurkostenversicherung abschließen. Diese wird von den meisten der Anbieter dem Versicherungsnehmer als Zusatzversicherung angeboten. Sie ist somit eine freiwillige Leistung, die der Versicherte nutzen kann, wenn er rund um gut versichert sein möchte.

Der Vorteil ist der, dass die eigenen Kosten komplett entfallen, wenn die Maßnahme medizinisch notwendig ist. Dieses ist die Grundvoraussetzung, dass es zu einer Leistung der Kostenübernahme, durch die Versicherungsgesellschaft kommen kann. Ist dieses nicht der Fall, dann werden die Kosten auch nicht übernommen werden können.

Grundsätzlich werden alle Leistungen, die im Zusammenhang mit der Kur oder der Reha stehen, dann getragen werden; dazu gehören die Kosten für die Unterkunft, die medizinischen Anwendungen und auch die Kurtaxe ist abgesichert. Es ist aber unterschiedlich, wie die Versicherungsgesellschaften die Leistung gewähren. Es kann sein, dass der Versicherungsnehmer erst einmal in Vorkasse treten muss, und dieses dann hinterher zurückerstattet bekommen, wenn die Nachweise erbracht worden sind. Auch kann es sein, dass ein bestimmter Festbetrag ausgezahlt wird, mit dem die Kosten dann gedeckt sein sollen.




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