Wie verhält sich die Private Krankenversicherung bei Schwangerschaft?



Die Vorteile der Privaten Krankenversicherung liegen klar vor. Die Versicherten genießen bei Ärzten und in den Krankenhäusern einen besonderen Status, der sich durch alle Lebenslagen zieht. So ist es auch bei Schwangeren zu sehen. Sicherlich wird die Krankenversicherung während der Schwangerschaft die Kosten für alle notwendigen Behandlungen übernehmen und auch bei der Entbindung werden die Kosten getragen werden.

Zudem können die Versicherungsnehmer dann, wenn sie diesen Zusatz eingeschlossen haben, sich über eine Chefarztbehandlung freuen und die Unterbringung in einem Einzel- bzw. Zweibettzimmer. Auch kann das Krankenhaus, in dem die Entbindung stattfinden soll, eigenständig ausgesucht werden, was bei den Versicherungsnehmern der GKV nicht möglich ist.

Das Mutterschaftsgeld, welches von der Krankenkasse in dem Mutterschutz gezahlt wird, ist auch hier möglich zu beziehen, es muss jedoch beantragt werden. Jedoch sollten sich Frauen genau überlegen, wenn sie sich extra für diesen Zweck eine Versicherung suchen. Zum einen werden die Versicherungsgesellschaften bei einer bestehenden Schwangerschaft den Versicherungsschutz nur selten auch umsetzen, wenn ein anderer Tarif als der Basistarif gewünscht ist. Und zum anderen muss der Versicherungsnehmer auch mit Kosten rechnen, die während den Zeiten anfallen, in denen Mutterschutz und Elternzeit bestehen. Der Versicherungsschutz kann durch eine Freistellung allerdings für eine Dauer von bis zu neun Monaten kostenfrei gestellt werden, wenn die Versicherungsgesellschaft dieses anbietet.

Beachtet werden muss aber zwingend, dass die Versicherungspflichtgrenzen auch in den Zeiten nach der Geburt des Kindes eingehalten werden müssen. Damit weiterhin die Möglichkeit besteht, sich bei der Privaten Krankenversicherung versichern zu lassen. Zu den Zeiten in denen der Erziehungsurlaub in Anspruch genommen wird, wird somit ein nur geringeres bzw. gar kein Einkommen erzielt, sodass hier dann die Freistellung von der Versicherungspflicht bei der GKV unter Umständen entfallen kann. Wer rechtzeitig selber aktiv wird, der kann sich eine Anwartschaft sichern, sodass wenn der Beruf wieder ausgeübt wird, die Versicherungspflichtgrenze also wieder überschritten wird, der alte Tarif, mit der vorherigen Altersrückstellung, gesichert werden kann. Auch sollte schon in der Schwangerschaft beachtet werden, dass das Kind einen separaten Versicherungsvertrag benötigt, es kann nicht beitragsfrei versichert werden.




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