Die Riester Rente stellt eine zusätzliche Altersabsicherung dar



Jeder Mensch kann die Riester Rente abschließen und sich so für eine gut verzinste Geldanlage entscheiden. Aber nicht alle Menschen können auch von den Zulagen, die der Staat für die Altersvorsorge dazugibt, profitieren. Pauschal kann gesagt werden, dass jeder, der auch nur einen Tag im Jahr einer rentenversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist, die Förderung beantragen kann.

Angestellte, die im ganzen Jahr einer Beschäftigung nachgehen, können die Förderung immer erhalten. Aber auch alle andern Menschen, die nicht immer einer Beschäftigung nachgegangen sind, die Zahlungen in die Rentenkassen mit sich brachten, können die Förderung nutzen, damit ihr Kapital erweitert werden kann. Es ist ausreichend, wenn einmalig ein Beitrag zu der Sozialversicherung im Jahr gemacht worden ist. Somit kann jeder Schüler oder Student, der nebenbei gearbeitet hat und dafür auch Sozialabgaben geleistet hat, den Zuschuss bekommen. Auch für 400€ Jobber ist die Riester Rente die Möglichkeit, sich mehr Kapital für das Alter aufzubauen. Da in dieser Berufssparte keine Abgaben gezahlt werden, sollte sich der Jobber dafür entscheiden, einen Beitrag zu der Rentenversicherung selber zu zahlen, damit auch bei der Riester Rente mehr herausgeholt werden kann. Nicht selten kann so für das Alter deutlich mehr erreicht werden, als wenn in anderen Verträgen eingezahlt wird, aber auf den Beitrag zur gesetzlichen Rentenkasse verzichtet wird.

Arbeitslose Menschen, die ALG I oder auch Hartz IV bekommen, können auch die Riester Rente abschließen und auch die Förderung bekommen. In den Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit vorliegt, kann der Vertrag ruhend gestellt werden, er kann aber auch weiter angespart werden, damit so auch für die Jahre der Zuschuss bekommen werden kann. Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente bekommen, sind auch förderberechtigt.
Ehepartner werden, wenn sie einen eigenen Vertrag haben auch dann gefördert, wenn sie eigentlich keinen Anspruch haben. So werden Mütter oder Väter, wenn sie in der Erziehungszeit sind, genauso gefördert, als würden sie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen.

Um die volle Förderung vom Staat zu bekommen, muss ein Mindestbeitrag von 4 Prozent des letzten Jahreseinkommens in die Altersvorsorge gezahlt werden. Wer den Betrag unterschreitet, bekommt den Zuschuss auch nur anteilig ausgezahlt.




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