Geld als Tagesgeld anlegen



Anleger die sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden, treffen bei der derzeitigen Niedrigzinsphase eine gute Entscheidung. In den letzten Jahren sind die Zinsen für kurz- und langfristige Anlagen immer mehr gesunken. Wenn zehnjährige Bundesanleihen nur noch einen jährlichen Zins von ca. 2,5% jährlich bringen, stellt sich die Frage, ob für einen solchen Zeitraum überhaupt noch Anlageentscheidungen getroffen werden sollen.

Bei Tagesgeld handelt es sich um eine Bankeinlage. Diese wird durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Darüber hinaus sind die meisten deutschen Banken oder solche mit ihrem Hauptsitz in Deutschland durch weitere Sicherungen geschützt. Bis Ende 2010 sind 50.000 Euro gesetzlich abgesichert, ab 01.01.2011 sind für Tagesgeld 100.000 Euro vorgesehen. Anleger die höhere Summen anlegen möchten, sollten unbedingt darauf achten, dass die Bank einer weiteren Sicherung wie dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angehört. Das ist kein Muss. Vor einigen Monaten wurde über die Noa Bank das Insolvenzverfahren eröffnet. Kunden die mehr als 50.000 Euro angelegt hatten, haben möglicherweise den darüber hinausgehenden Betrag verloren. Deshalb immer auf die Einlagensicherung achten!

Die Wahl des richtigen Tagesgeld Anbieters richtet sich nach folgenden Kriterien: Höhe der Zinsen, allgemeiner Eindruck über die Bank, Einfachheit der Kontoführung und der Kontoeröffnung. Weiterhin spielt eine Rolle, ob für die Eröffnung des Tagesgeldkontos ein Mindestbetrag erforderlich ist.

Für die meisten Anleger dürften die Einlagensicherungen und die Zinshöhe entscheidend sein. Am einfachsten lassen sich die Konditionen online über einen Tagesgeld Vergleich anzeigen. Dazu ein einfaches Beispiel: eine Bank zahlt 0,5% Zinsen im Jahr, eine andere schon 1,8% jährlich. Beim ersten Beispiel hätte der Kunde bei einer Einlage von 10.000 Euro Zinsen in Höhe von 50 Euro erhalten. Beim zweiten Beispiel wären es schon 180 Euro. Eine Differenz von 130 Euro. Wenn dann beide Tagesgeld Banken einen guten Eindruck machen, sollte das auf jeden Fall das bessere Angebot gewählt werden.

Wichtig ist, dass Tagesgeldzinsen nicht fest, sondern variabel sind. Das bedeutet, eine Bank kann die Konditionen beliebig oft ändern. Wer dauerhaft Zinsen über dem Durchschnitt erreichen möchte, sollte daher öfter aktuelle Tagesgeldzinsen vergleichen. Auch der Kunde hat bei dieser Anlagenform eine große Flexibilität. Er kann das gesamte Tagesgeld Konto oder einen Teil davon täglich kündigen. Nach einer gewissen Bearbeitungszeit von wenigen Tagen wird das Konto dann aufgelöst, bzw. ein Teilbetrag auf das Referenzkonto des Kunden überwiesen.

Wenn Sie dauerhaft Spitzenzinsen für Ihr Guthaben erreichen möchten, nutzen Sie die Tagesgeldkonto Rechner im Internet. Eine Suche ist immer unverbindlich und kostenlos. Auch die Tagesgeld Kontoeröffnung ist problemlos und kostenlos.




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