Sinn und Zweck einer Restschuldversicherung



Die Restschuldversicherung ist für die Absicherung eines Kredits gedacht. Sie wird daher auch häufig als Kreditversicherung bezeichnet. In den meisten Fällen wird sie einem Kreditnehmer auch gleich bei dem Abschluss eines Kredits mit verkauft, kann aber auch später noch separat hinzugenommen werden.

Die Restschuldversicherung ist dafür gedacht, dass sie bei einem Kreditausfall zum Tragen kommen kann, und die Versicherung dann die weiteren Verpflichtungen für den Versicherungsnehmer übernimmt. Allerdings sind die Voraussetzungen, warum der Kredit nicht weiter bedient werden kann, die Bedingung dafür, dass sie zum Einsatz kommt. Nicht jeder Kreditausfall kann abgesichert werden, sondern nur die, die an die Versicherungsleistungen gebunden sind. So kann ein Kreditnehmer sich zu einer Restschuldversicherung entscheiden, die bei einer Arbeitslosigkeit einsetzt. Ist es absehbar, dass der Versicherungsnehmer länger, als der vereinbarte Zeitraum ohne Arbeit ist, und ist dieses nicht die Schuld des Versicherungsnehmers, kann die Versicherung zum Einsatz kommen und wird, solange die Arbeitslosigkeit besteht, die Kreditraten übernehmen. Nicht jede Versicherung trägt schon die Rate, wenn die Arbeitslosigkeit gerade eingetreten ist. In vielen Fällen muss eine Wartezeit eingehalten werden, sodass erst nach dieser dann die Versicherung mit ihren Leistungen einsetzt.

Auch für die Menschen, die berufsunfähig sind, kann die Restschuldversicherung die Kreditraten übernehmen. Es muss diese aber auch ärztlich bescheinigt werden, sodass sie zum Tragen kommen kann. Auch hier gilt, es ist in den meisten Fällen eine Wartezeit einzuhalten, bevor die Versicherung auch wirklich greifen kann.

Die dritte Variante, wann die Restschuldversicherung sinnvoll sein kann, ist mit dem Tod des Versicherungsnehmers zu sehen. Sollte der Versicherungsnehmer versterben, würde dieses für die Hinterbliebenen eine hohe Belastung darstellen, die aber über die Restschuldversicherung abgegolten werden kann.

Jeder Kreditnehmer kann entscheiden, welche Voraussetzungen er bei der Restschuldversicherung einschließt. Es ist auch möglich, und dieses stellt die sicherste Absicherung der Kreditsumme dar, wenn die Versicherung alle Möglichkeiten einschließt. Bei einigen Krediten, besonders bei denen mit einer hohen Kreditsumme ist es eine Voraussetzung, dass eine Restschuldversicherung abgeschlossen wird, damit der Kredit zur Auszahlung kommt. Alternativen zu der Restschuldversicherung sind die Absicherungen über die Lebensversicherung, die dann aber auch nur im Todesfall den Kredit absichern kann.




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